BILDUNGSSTREIK WUPPERTAL

Düssel-Demo

Liebe Studierenden,

die Abschlussdemo des Bildungsstreiks findet morgen in Düsseldorf statt. Die Wuppertaler Fraktion trifft sich um 12:00 Uhr am HBF Wuppertal, um gemeinsam in der Landeshauptstadt aufzukreuzen. Wenn möglich, kleidet Euch mit weißen T-Shirts; so können wir unsere Zusammengehörigkeit signalisieren. Denkbar wäre natürlich auch ein Tragen der Shirts von der Demo am Mittwoch.

Kratzt nochmals all Eure Kraftreserven zusammen und kommt morgen mit zur Demo. Wir müssen diesem erfolgreichen Streik einen würdigen Abschluss bereiten.

Bis morgen.

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3 Responses

  1. WSF sagt:

    22.06.2009
    Bergische Universität Wuppertal
    Hörsaal 23 (S.08.03)
    Beginn: 18:30 Uhr
    Eintritt frei!

    Armutspolitik in Krisenzeiten. Umbau des Sozialstaats und Gegenperspektiven sozialer Bewegungen – das Beispiel USA.
    Mit Frances Fox Piven (City University New York)

    Eine Veranstaltung von:

    Stiftung W. , Wuppertal (www.stiftung-w.de)

    Center for International Studies in Social Policy and Social Services
    Bergische Universität Wuppertal – Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften

    Es sind weitere Aktivitäten in Vorbereitung:

    26.Juni ab 16:00 „Vierte Woche“ am Ölberg.
    30.Juni ab 10:00 Soziale Stadt statt Döpperberg -Aktionen zum Spatenstich am Döppersberg mit Ministerpräsident Rüttgers
    (Treffpunkt beim Sekt- und Protestfrühstück vor der Schwebebahn

    3.August Zahltag an der ARGE in Wuppertal.

    Veranstaltungsankündigung:

    Suppenküchen, Kleidershops und Sozialkaufhäuser haben Konjunktur. Allerorten ist von der »neuen« Unterschicht, von Ein-Euro-Jobs, von Prekarisierung und von sozialer Ausgrenzung die Rede. Hatten Selbsthilfeorganisationen und Wohlfahrtsverbände schon lange und verstärkt seit Einführung von Hartz IV auf die wachsende Armut im Lande aufmerksam gemacht, beherrscht das Thema inzwischen auch die Feuilletons und die Politik. Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise wird die Erkenntnis zum Allgemeinplatz, dass eine Besserung nicht in Sicht ist. Im Gegenteil ist zu befürchten, dass sich Ungleichheiten und Unsicherheiten verschärfen. Man mag es drehen und wenden wie man will, die soziale Frage steht wieder auf der politischen Tagesordnung.

    Die USA gelten als Vorreiter des Umbaus der Wohlfahrtspflege zu einem »aktivierenden Sozialstaat«, der die Armen in die »Pflicht« nimmt und Gegenleistungen für erhaltene Unterstützung einfordert (»Workfare«). Gleichzeitig findet sich in den USA eine breite Vielzahl von Initiativen, Organisationen und Aktionsformen, die sich einer »Armutspolitik von unten« verschrieben haben: lokale Arbeits­losen­bündnisse, Selbsthilfeinitiativen, Netzwerke von Hausarbeiterinnen und Migranten, Straßen­proteste, gewerk­schaft­liche und kommunale Organisierungskampagnen.

    Themen der Veranstaltung sind die aktuellen Bedingungen und Debatten der Sozial- und Armutspolitik in den USA – insbesondere angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise und der Wahl Barack Obamas. Welche Herausforderungen stellen sich aktuell für soziale Bewegungen im Kontext der sozialen Frage und welche emanzipatorischen Ansätze und Orientierungen gibt es? Inwiefern eröffnen sich durch die Wahl Barack Obamas, der selbst als Community Organizer gearbeitet hat, neue Möglichkeiten zur Durchsetzung einer an den Belangen der Armen orientierten Politik? Vor welchen Aufgaben stehen die Soziale Arbeit und die (kritische) Sozialwissenschaft? Welche Schlüsse lassen sich für die Situation in Deutschland ziehen?

    Frances Fox Piven, geb. 1932, ist Professorin für Soziologie und Politikwissenschaften an der City University of New York und eine der profiliertesten KritikerInnen der Armutspolitik in den Verei­nigten Staaten. Während ihrer gesamten Laufbahn verband Piven ihre akademische Arbeit mit sozia­lem und politischem Engagement in Basisbewegungen und tritt bis heute für eine sozial engagierte, moralisch fundierte und öffentlich wirksame Sozialwissenschaft ein. Zusammen mit Richard A. Cloward veröffentlichte sie 1977 die vieldiskutierte Studie Poor People’s Movement (deutsch 1986: Aufstand der Armen), in der sie die Notwendigkeit und den Wert von formaler Organisierung für soziale Be­wegungen kategorisch in Frage stellt und stattdessen für Unruhe stiftende, spontane Proteste und Aktionsformen plädiert. Piven hat zuletzt die Aufsatzsammlung Challenging Authority: How Ordinary People Change America (2006) veröffentlicht.

    Für eine Übersetzung íns Deutsche ist gesorgt.

  2. Fred sagt:

    Was war denn das?

    Die Demo in Düsseldorf war für mich sehr frustrierend. Ich glaube, dass ein Negatives Bild transportiert wurde, welches nur all zu gerne von den Medien ausgeschlachtet wird. War das nötig? und vor allem, wie ist ein solch krasser Gegensatz, auch im Hinblick auf den Verlauf der Woche, zu erklären? War der Ort ausschlaggebend oder vielmehr der Zeitpunkt?

    Wir sollten auf jeden Fall den Verlauf der Woche und besonders die beiden Demotage reflektierend diskutieren. Denn wenn wir von einem AK-Zunkunft sprechen, muss dieser mit einer tiefgreifenden Analyse und Kritik der Streikwochen beginnen!

    Außerdem Schlage ich eine Weitere offene Versammlung für die 3. Woche des Nächsten Semesters vor.

    Solidarischen Gruß Fred

    PS:Jetzt weiß auch ich, dass Kommentare zu einem Thema immer im Kommentarfeld oberhalb des Berichts eingetragen werden müssen. Erfahrungen machen schlau!

    • Pocahontas sagt:

      Hi Fred,

      ich fand die Demo ehrlichgesagt auch etwas frustrierend. Klar, es ist immer gut, seine Meinung kundzutun und Lärm zu machen, aber wenn ich die Demo von Samstag mit derjenigen vom Mittwoch vergleiche, nehme ich doch einen enormen Unterschied in der Qualität wahr. Die Demo am Mittwoch war energiegeladen, freundlich und zielstrebig, während die Samstags-Demo leider etwas zerfasert ist und auch schwerfällig daherkam. Ich hatte mir auch irgendwie mehr Inhalt erhofft. Die Meinung der Studierenden habe ich in der vergangenen Woche zur Genüge vernommen, mich hätten mal „offiziellere“ interessiert. Wobei letzteres nicht unbedingt so negativ herüberkommen soll. In erster Linie wollten wir mit der Demo ja die Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Auch, dass die Musikauswahl in meinen Augen der Demo eher ab- als zuträglich war, erwähne ich hier nur am Rande.

      Naja, vielleicht war unsere Wuppertaler Demo einfach auch nur DERMASSEN genial, dass dagegen jede andere nur abfallen KANN!

      TROTZDEM war die Woche eine gute und ich denke, wir haben viel erreicht und trotz aller Widerstände unser Ding durchgezogen. Wir dürfen die Energie sich jetzt nicht einfach in Luft auflösen lassen.

      Wir rocken die Bildungspolitik!

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