BILDUNGSSTREIK WUPPERTAL

Wir sind keine Minderheit

versammlung

Studierendenversammlung entschied am Montag 15.06. volksdemokratisch mit überwiegender Mehrheit über die Fortsetzung des Streiks mit Blockaden. Diese sind nicht gegen unsere Kommilitonen gerichtet, sondern sollen die aktive Teilnahme am Streik für jeden ermöglichen, ohne dass diese Nachteile dadurch erfahren müssen. Das gewaltsame Durchbrechen von Blockaden durch einige Kommilitonen sowie der anschließende Besuch von Veranstaltungen ist im höchsten Maße unsolidarisch und nicht konstruktiv.

Die Dozenten unterstützen überwiegend den Streik in seiner jetzigen Form und befürworten die Forderungen der Studenten.

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12 Responses

  1. Unzufrieden sagt:

    Das was ihr da tut könnt ihr schönreden wie ihr wollt. Ihr habt keine volksdemokratische Mehrheit, das ist einfach so.

    Wenn die Blockaden nicht gegen Kommilitonen gerichtet ist, warum sind dann diese einzigst leittragend darunter, meine Veranstaltungen fanden statt, trotz Blockade und Stürugnsversuche, leittragend hingegen sind die die es nicht geschafft haben durch eure Türblockaden zu kommen, und somit nicht die Möglichkeit hatte an diesen Teilzunehmen.
    Das was ihr tut ist also in hohem Maße unsolidarisch.

    Auch die Gewalt ging nur von euch aus, ich bin problemlos und friedlich mittlerweile 5 mal durch eure Türblockade gegangen, und wurde lediglich angepöbelt, andere Kommilitonen wurden aber auch gewaltsam davon abgehalten die Uni zui betreten, gewaltsam durch euch, eure teilweise betrunkenen, agressiven Wachposten.

    Was wird nun am Ende des Bildugnsstreiks bleiben, die die oben sitzen lachen über euch, die außenstehenden qualifizieren uns alle ab, und eure, meine Kommilitonen verachten euch.

    Das einzige was an einer guten initiative im Gedächnis bleibt, ist eure mangelhafte und lächerliche, gewaltsame und undemokratische Umsetzung.

  2. there is a lot of things to do sagt:

    Stimmt. Der Streik ist gescheitert. Es gibt nicht genügend Leute, um die Türen dicht zu machen und gleichzeitig auf die Demo zu gehen. Das zeigt, dass es wohl doch nicht die Mehrheit dafür ist, wie immer behauptet wird. Heute standen noch 10 Leute mit 2 Schildern und 2 Megafonen am Haupteingang und haben sich selbst nochmal ihre Parolen eingeredet, das war\’s, irgendwie traurig. Stell dir vor Streik und keiner geht hin. Für den Großteil hat der Streik einfach nur bedeutet, dass sie zu Hause bleiben können. Eine halbe Stunde nach der VV am Montag waren schon alle weg – super. Die haben doch nur dafür gestimmt, um frei zu haben. Ist zumindest mein Eindruck. Es war keine Mehrheit dafür, die Türen dicht zu machen, soviel ist sicher.

  3. Oliv sagt:

    \“In Wuppertal sind die Seminarräume leergefegt, alle Stühle und Tische haben sich in den Hörsälen versammelt.\“
    \“Veranstaltungen werden weiterhin unterbunden!!! Wir streiken WEITER!\“

    absolutes kindergartenverhalten. ich schäme mich in dieser woche wirklich dafür ein student an der uni wuppertal zu sein.

  4. JEF sagt:

    Hier gibt ja ein Wort das andere…
    Bei Unzufrieden scheinen sich einige Aggressionen angestaut zu haben, die er hier dringend mal loslassen mußte. Deswegen lassen wir seinen Beitragunkommentiert. Dennoch möchte ich einige seiner Argumentationspunkte aufgreifen:

    Laßt doch bitte populistische Worte einfach mal weg!
    VOLKSDEMOKRATISCH – welches Volk, bitte sehr, ihr seid eine Masse von Studenten. Und in einer Volksdemokratie werden normalerweise alle Wahlberechtigten direkt informiert, so dass sie sich nicht die Termine einer unlegitimierten Abstimmung aus dem Internet besorgen müssen.
    Generell die gesamte Legitimation, auf der ihr euren Streik aufbaut, ist sehr fragwürdig: 400 Studenten haben bei der ersten Versammlung fast vollständig zugestimmt: dassind gerade mal 2% von 14.000.
    Die meisten Fachschaften, zu denen ich Kontakt habe, und die Dozenten, denen ich begegnet bin, sind ebenfalls nicht für eine Legitimation dieses Streiks – das Rektorat lehnt ihn strikt ab.
    Aber mein Gott, man muss Streiks nicht legitimieren! Wenn man auf Missstände hinweisen möchte, die offen liegen, die aber keiner Anspricht, dann ist es doch offensichtlich, dass eine Majorietät diese nicht ansprechen möchte – man wird also nie eine Legitimation zu Offenlegung solcher Diskrepanzen finden und es ist die Pflicht des Individuums, dies auch ohne eine Legitmation zu tun – außer der, die man durch sein Handeln nach bestem Wissen und Gewissen erhält.

    Als zweiten Punkt: Bitte macht doch Kritiker nicht so nieder!
    Ich finde es nicht unsozial, unsolidarisch, unkonsturktiv oder wie auch immer, wenn es Studenten gibt, die eure Ansichten nicht teilen und deswegen an dem Streik nicht partizipieren wollen.
    Macht euch doch nicht so viele Gedanken über Streikbrecher – überlegt euch lieber, warum fast 10.000 Studenten lieber zuhause bleiben! Versucht, diese zu erreichen, und nicht andersdenkende zu „bekehren“!

    Ganz zum Schluss finde ich eure Türblockade nur lächerlich – ihr laßt Professoren, SHK, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Verwaltungsangestellte, Dozenten und jeden mit Passierschein durch – wen also bitte schön nicht?
    Seid so konsequent, und macht die Türen dicht – radikalisiert den Streik, dann werdet ihr euch auf breiterere Basis wahrgenommen! Holt die Studenten von zuhause ab! Oder noch besser. von der Uni!
    Wenn ihr wirklich 10.000 Studenten erreichen wollt, schließt die Türen, wenn alle in der Uni drin sind, und laßt niemand raus, bis ihr wirklich wahrgenommen wird.

    Aber für eine Radikalisierung habt ihr wahrscheinlich kein Arsch in der Hose – das Ergebnis wird sein, dass 10.000 Studenten ab nchster Woche wieder zur Uni gehen, und tun werden, als sei nichts passiert….

  5. Zufrieden sagt:

    Das einzige, was hier unsolidarisch ist, sind die Profs,die trotz allem ihre Veranstaltungen stattfinden lassen und Leute, die meinen, sie müssten versuchen, zu diesen Seminaren zu gehen.

    Die Gewalt ging übrigens von den Leuten aus, die versucht haben, sich ohne Berechtigung durch die Türblockaden zu drängen (siehe das aktuelle Video von Engelszunge).

    Die Streikwoche ist sicher ein guter Anfang, ich hoffe nur, dass das nicht alles gewesen ist.

    Falls tatsächlich Alkohol konsumiert worden ist (von wem und in welcher Form auch immer) kann ich persönlich das nicht befürworten – das hier ist keine Party! Wem es ernst ist, der lässt das Trinken bitte sein!

    • Unzufrieden sagt:

      Das ist weder von den Professoren unsolidarisch ihre Veranstaltung zu geben, das ist einfach nur ihre Pflicht, genauso ist es von den Studierenden nicht unsolidarisch in die Veranstaltungen zu gehen die gegebene werden, schließlich sind diese für die Prüfungen unerlässlich.
      Unsolidarisch hingegen ist es Türen zu versperren, wodurch Studierenden teilweise massiv geschadet werden sollte, so war es nicht, bzw. nur auf umwegen möglich zu Prüfungen zu gelangen, oder sich für Prüfungen abzugeben.

      Das die Gewalt von den Leuten ausging die diese Blockaden verteidigt haben wurde hier mehrfach berichtet, sowie von mir selbst beobachtet und außerdem auch in dem Video über den ersten Streittag von den zwei Türsteherinen selber zugegeben.

      Zu dem nicht mehr ganz nüchternen Personenkreis, ich weiß nicht ob dieser zu eurer Türsteherfraktion gehörte, aber diese Perosnen waren aufjedenfall an der Verteidigung der Eingänge beteiligt.

      Letzendlich bleibt festzuhalten das Streik sowie Demonstration gescheitert sind, wenn 5000 Sutiderende zu einer Demonastration erwartet werden und gerade mal 1000 kommen, dann war das wohl doch eher im Interesse von einigen Minderheiten.

  6. Auch unzufrieden sagt:

    Volksdemokratie kann man auch immer zu seinen Gunsten auslegen:
    Sagen wir mal 1.000 Studierende waren da und für den Streik.
    Bedeutet aber auch, dass 11.000 gesagt haben:
    – Nein, ich geh nicht zum Streik!
    – Nein, ich solidarisiere mich nicht!

    Aber wie gesagt, hier zählen ja nur die vielen vielen Ja-Stimmen 😉

  7. zufridener sagt:

    @unzufriedener:
    Ist es denn nicht eher unsolidarisch das du die Veranstalltungen besuchst und somit die Streikenden in schlechte Licht stellst.

    Ich glaube auch nicht das die die „Oben“ sitzen den Streik belächeln, der größte Teil dieser sind doch selber Akademiker und haben zu einer zeit studiert als es die Regel war als Student für Solidarität und Freie Meinungsäußerung einzustehen. Meiner Meinung nach schütteln sie sie sicherlich gerade den Kopf und fragen sich was aus der Gesellschaft bloß geworden ist.

    • Unzufrieden sagt:

      Zugegebenerweise ist das mit der Solidarität letzendlich ein Kreislauf, so wie ich es als unsolidarisch klassifizieren kann die Türen zu verschließen, kann man mir andersrum vorwerfen auch unsolidarisch zu sein.

      Ist es nicht irgendwie ironisch das die Leute die damals ich meine 68 er Studentenproteste und maßgeblich für die heutigen Bildungsmissstände verantwortlich sind.
      Jetzt will eine erneute Gruppe in desse Fußstapfen treten, was passiert logischerweise dann ?

  8. Auch unzufrieden sagt:

    Kann mich meinem Vorredner nur anschließen!

  9. Überaus zufrieden sagt:

    Ich hätte niemals gedacht, dass das Ganze dermaßen erfolgreich wird. Ich finde es genial, dass die Westdeutsche Zeitung das Treffen zwischen einem Repräsentanten der Initiative und Pinky anleiert. Dass gerade UNSERE Forderungen für das Streitgespräch mit dem „Wissenschafts“-Minister Pinkwart genommen werden, ist der Knaller der ganzen Streikwochen und unterstreicht erneut die Wirksamkeit des Protestes. Denn es stimmt ja, wenn manch einer sagt, die Forderungen bringen auf dem Campus wenig, wir müssten sie auch artikulieren. Das hätte ich bei allem Optimismus niemals für möglich gehalten. Besser als bisher KANN es gar nicht laufen!
    Darum müssen wir alle den Aktiven unseren tiefsten Dank aussprechen!!! Ohne Euren Glauben an die Sache wäre der heutige Tag nie und nimmer möglich gewesen! DANKE!!!

    1…2…3… Ihr wisst schon! 😉

  10. TRicKeY sagt:

    Wie wärs wenn die lieben websiteverwalter hier mal sinnvolle Punkte hinschreiben, anstatt alle 2 Wochen mal per Blogeintrag auf Kommentare zu antworten?
    Zum beispiel ob Donnerstag wieder alles dicht ist oder nicht, was gestern über heute und vorgestern über gestern schon gefragt wurde…nöö lieber noch ne runde rechtfertigen, sehr sinnvoll..

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