BILDUNGSSTREIK WUPPERTAL

Wir sind wir

Wenn Du dir die Frage gestellt hast, wer eigentlich diejenigen sind, die in Seminare kommen, von Bildungsstreik reden und Handzettel verteilen, gibt es darauf nur eine lapidare Antwort: Wir sind Studenten, wie Du und gehören nicht, wie manches Gerücht besagt einer hochschulpolitischen Vereinigung oder Partei an. Wir wollten nicht länger Zuschauer sein und haben daher beschlossen, mit Dir und allen anderen, interessierten Kommilitonen und Dozenten dieser Uni über die Zustände an unserer Hochschule und die Zukunft des Bildungssystem am Dienstag zu diskutieren.

– Beitrag editiert am 24.05.09

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Filed under: 26. Mai - Versammlung

6 Responses

  1. RSF sagt:

    Es ist sicher richtig, dass die Initiatoren des Bildungsstreiks in Wuppertal politisch nicht organisiert sind, aber es wäre falsch, zu behaupten, politische Gruppierungen wären nicht involviert und würden den Bildungsstreik nicht unterstützen, im Gegenteil, die Gruppen Lira, RSF und Teile der Jusos stehen hinter den Forderungen des Bildungsstreiks und sind in unterschiedlichem Maße engagiert, wogegen lediglich die bürgerlichen Gruppen Vanitas und RCDS erwartungsgemäß eine ablehnende Haltung eingenommen haben.

  2. nn sagt:

    Und wer seit ihr nun? Wo steht mal einer als Ansprechpartner?
    Ich denke eher, das ihr versucht in der anonymen Masse der Studierenden versucht euch zu verstecken, damit ihr für mögliche Konsequenzen ja nicht gerade stehen müsst.
    Sorry aber mit Leuten die sich nur verstecken, braucht man gar nicht erst eine offene Diskussion anzustreben.

    • suze sagt:

      Komm doch einfach an Dienstag zur Vollversammlung, damit Du Dir ein Bild von uns machen kannst.

      Namen sind nur Schall und Rauch. Was zählt, sind die Ideen und Gedanken… und das, was sie bewirken können.

  3. Anonym sagt:

    Hi,

    zunächst einmal: super Aktion!
    Aber eines fällt mir auf: Ihr wollt ja im besten Falle nicht nur über das Bildungssystem diskutieren, sondern etwas daran ändern, andernfalls hätte es ja kaum einen Zweck, sich zusammenzusetzen, denn nahezu jeder weiß, was hier falsch läuft. Ihr wollt also etwas am System verändern, seid aber nicht politisch motiviert, interessant. Sagt noch, Ihr seid „unpolitisch“ und Ihr habt alle Klischees bedient. 😉

    Aber das soll jetzt nicht negativ klingen, im Gegenteil. Ich begrüße es absolut, dass sich auch in den Kreisen der vermeintlich „unpolitischen“ Studierendenschaft Protest regt, denn so langsam wird auch solchen Studis offenbar, was hier passiert, die sich nicht für „politisch interessiert“ halten. Nämlich, dass sie unter der aktuellen (Bildungs-)Politik massiv zu leiden haben.

    Ich denke, wir sitzen alle im selben Boot und sollten darum an einem Strang ziehen. Letzten Endes können wir eh nur eine Verbesserung der Bedingungen erreichen, wenn wir wirklich gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Einzelne Guerilla-Aktionen bringen kaum etwas, von Aufmerksamkeit vielleicht mal abgesehen.
    Ich sag mal: bis Dienstag.

    P.S.: Wenn ich mir manche Kommentare hier durchlese… Lasst Euch in keinem Falle davon entmutigen. NICHTS zu tun ist immer die falsche Entscheidung. Ihr seid auf dem richtigen Weg und verdient breite Unterstützung.

    Danke, dass Ihr’s in die Hand nehmt!

    • egal sagt:

      Irgendwie kann ich den Beitrag von anonym nicht ganz nachvollziehen. Hier steht nirgends, dass diejenigen, die die Versammlung am Dienstag organiesiert haben, sich für „nicht politisch motibiert“ oder „nicht politische interessiert“ halten. Sie schreiben nur, dass sie unabhängig von politischen Vereinigungen oder Organisationen sind.

      • Anonym sagt:

        @egal:
        OK, da muss ich wohl zustimmen. 😉 Ich meinte vielmehr, dass es – leider – viel zu häufig vorkommt, dass Personen, die sich engagieren möchten, verzetteln, um es „allen recht zu machen“, indem sie sagen, sie hätten ja bloß nichts mit Politik zu tun etc. (s.a. diverse Hochschulgruppen an unserer Uni).

        Vielmehr wollte ich meine Hoffnung ausdrücken, dass das nun nicht passiert, eben weil ich der Meinung bin, dass sich die aktuellen Zustände NICHT ändern lassen, OHNE die Politik in den Blick zu nehmen. (Wie soll das auch gehen? Schließlich sind die Zustände ja die direkte Folge der bisherigen Politik).

        Und um allen Missverständnissen vorzubeugen: ich finde die Aktion SUPER und das Engagement SPITZE! Womöglich habe ich mich nur etwas ungeschickt ausgedrückt. Bin halt schon fast fertig mit dem Studium und während des Studium verlernt man ja das praktische Leben – eben auch, sich so auszudrücken, dass die Anderen einen verstehen. 😉

        In diesem Sinne:

        solidarische Grüße!

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